Historiker kritisieren Querdenker wegen Widerstand-Okkupation
Berlin - Zum Jahrestag des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 haben Historiker den Missbrauch des Begriffs "Widerstand" in der Corona-Pandemie verurteilt. "Die Nutzung des Widerstandsbegriffs durch Querdenker verwechselt schlicht Widerstand gegen totalitäre Diktaturen mit Widerspruch und Opposition im demokratischen Rechtsstaat", sagte der Historiker Johannes Tuchel von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand der "Rheinischen Post". Damit werde auch das Andenken an jene Menschen herabgewürdigt, die unter Lebensgefahr Widerstand gegen Diktaturen geleistet hätten. Desh...