Ende eines Kapitalismus-Booms in der Kunsthalle Karlsplatz | Tiroler Tageszeitung Online
Diskussion 90 Prozent seiner Arbeit bestünden aus Recherche, erzählte der in Singapur lebende Künstler Ho Rui An bei der Präsentation seiner Ausstellung „The Ends of a Long Boom“ in der Kunsthalle Wien am Karlsplatz, zu der er am Freitag via Video zugeschaltet war. Logische Konsequenz: Herzstück der essayistischen Schau ist ein Text, den er auf drei lange Bodenplatten gedruckt hat. In seinen Installationen verhandelt er den Einfluss des Neoliberalismus auf „Westen“ wie „Osten“. Fünf Werke umfasst diese erste europäische Schau des Künstlers - und sie alle fußen auf sein...