Straßen und Plätze erinnern heute an die Opfer (nd aktuell)
Foto: Archiv Gürsel Yildirim Um an Opfer rassistischer Gewalt zu erinnern und den aktuellen Rassismus zu bekämpfen, setzen sich seit den 80er Jahren Initiativen für die Umbenennung von Straßen und Plätzen ein. Der Straßenterror von Neonazis begann nämlich schon vor der Wiedervereinigung. Seitdem wurde das neonazistische Treiben bagatellisiert und migrantische Selbstverteidigung kriminalisiert. Eine der bekanntesten und erfolgreichsten Gruppen, die sich für Umbenennungen im Stadtbild engagieren, ist die Hamburger Ramazan-Avcı-Initiative, RAI. In dieser schlossen sich im Jahr 2010 Migr...