Weiblicher Nachwuchs unerwünscht – Studie: 4,7 Millionen weniger Mädchengeburten weltweit bis 2030
KEYSTONE/GAETAN BALLY Weiblicher Nachwuchs unerwünscht: Aufgrund von Praktiken zur Geschlechtsselektion könnten einer Studie zufolge in den kommenden zehn Jahren weltweit rund 4,7 Millionen Mädchen weniger zur Welt kommen. Die am Dienstag in der Fachzeitschrift BMJ veröffentlichte Studie untersuchte die kurz- und langfristigen Auswirkungen der pränatalen Geschlechtsselektion auf Gesellschaften. Ein internationales Forscherteam analysierte dafür Daten von mehr als drei Milliarden Geburten und errechnete mögliche Szenarien. Wie die Forscher mitteilten, haben in den letzten 40 Jahren Abtr...