Krise in Tunesien: Ennahda kündigt Widerstand an und fordert Neuwahlen
Nach der Entmachtung der Regierung in Tunesien hat die größte abgesetzte Parlamentsfraktion Widerstand gegen Präsident Kaïs Saïed angekündigt. Die islamisch-konservative Ennahda warb außerdem für vorgezogene Neuwahlen. Dabei dürfe es keine Verzögerungen geben, es dürfe kein autokratisches System aufrechterhalten werden. Rachrd Ghannouchi, der Vorsitzender der islamisch-konservativen Ennahda-Partei, verteidigt das Vergehen. "Nicht nur wir sehen das so. Das ist die Position des Großteils des politischen Spektrums in Tunesien, das diese Ankündigungen ablehnt und zu einer Rückkehr z...