Sperriges Theaterwagnis „Quasi" bei den Wiener Festwochen | Tiroler Tageszeitung Online – Nachrichten von jetzt!
Diskussion Kein Plot, keine Dialoge, kein Bühnenbild, kein roter Faden: Die Iranerin Azade Shahmiri verlangt dem Publikum mit ihrem sperrigen Theaterwagnis „Quasi“, das am Montagabend seine Weltpremiere bei den Wiener Festwochen feierte, einiges ab. Denn fast zwei Stunden kämpft man darum, im Kopf die narrativen Bruchstücke zu einem halbwegs stimmigen Ganzen zusammenzusetzen - vergebens. Am Ende gab es einen kleinen Special Effect, höflichen Applaus und viel Ratlosigkeit. Drei Figuren - zwei Frauen und ein Mann - verteilen sich zu Beginn des Stücks auf der komplett schwarz ausgekl...