In der verordneten Nachdenkpause wird viel fürs Skifahren gebaut | Tiroler Tageszeitung Online
Von Anita Heubacher Innsbruck – „Ich sehe keine Nachdenkpause“, sagt Landesumweltanwalt Walter Tschon. In seiner Hand hält er eine Liste mit Ausbauplänen und Wünschen der Seilbahnwirtschaft. Jetzt im Sommer wird in Tirols Bergen für die Wintersaison gebaut. Zusammenfassend lasse sich sagen, dass die Bauvorhaben immer weiter nach oben rücken und die Begehrlichkeiten nach Beschneiungsanlagen immer größer werden. „Jeder will einen zweiten oder dritten Beschneiungsteich.“ Das sei viel dem Klimawandel geschuldet. Skigebiete auf 1000 bis 2000 Metern würden sich in zehn Jahren wen...