Hauptinhalt Stand: 26. Juli 2021, 03:00 Uhr Die Abschiebung einer Familie nach Georgien hat in der sächsischen Regierung für Streit gesorgt. Die Koalitionspartner SPD und Bündnis '90/Die Grünen fordern ein Umdenken. Die CDU hält an den bestehenden Regeln fest. Die SPD-Fraktion hat nun einen Forderungskatalog vorgelegt, mit dem vor allem Familien mit minderjährigen Kindern eine besondere Beachtung bei möglichen Abschiebungen bekommen sollen. Nach Forderungen der SPD soll es in Sachsen künftig keine nächtlichen Abschiebungen von Kindern mehr geben. (Symbolbild) Bildrechte: imago/Michael Trammer Im Koalitionsstreit um Abschiebungen von Familien mit minderjährigen Kindern aus Sachsen hat die SPD-Fraktion im Landtag einen Forderungskatalog vorgelegt. Darin wird verlangt, das Kindeswohl stärker zu berücksichtigen und auf nächtliche Abschiebungen zu verzichten. Außerdem fordert die SPD-Fraktion klare Handlungsanweisungen vom sächsischen Innenministerium an die Ausländerbehörden in Sachsen, wie von Abschiebungen gut integrierter Jugendlicher abgesehen werden kann und diese Menschen bis zum Abschluss ihres Verfahrens in Deutschland geduldet werden können.