Bundestagswahlkampf: Mit harten Bandagen?
In Deutschland wird "Negative Campaigning" - also der Versuch, selbst besser dazustehen, indem man den politischen Gegner schlecht macht - vor allem mit den USA verbunden. Dort ist diese Strategie weit verbreitet, auch weil immer nur zwei Kandidaten gegeneinander antreten. Der Kognitionspsychologe Christian Stöcker spricht von "Stammesdenken", einem "die gegen uns", der politische Diskurs verrohe zusehends. In Deutschland müssen Parteien dagegen immer im Blick haben, dass sie nach der Wahl möglicherweise miteinander koalieren müssen. Laut Stöcker hat das "zwangsläufig eine zivilisatoris...