Gastkommentar - Eine Welt zwischen Überfluss und Elend
Gerhard Poschacher Am 11. Juli wird zum 33. Mal der Weltbevölkerungstag begangen, der 1989 von der UNO ausgerufen wurde. Der Hunger in der Welt ist seit Jahrzehnten eine Geißel der Menschheit. Großzügige Hilfsprogramme für Entwicklungsländer haben zwar Erleichterungen geschaffen, aber keine wirkliche Trendwende für die Ernährungssicherung bewirkt. Der globale Agrarhandel erschwert zudem den Aufbau einer standortgerechten Landwirtschaft in den von Hunger und Unterernährung besonders betroffenen Regionen. Im Jahre 2019 waren rund 690 Millionen Menschen (9 Prozent der Weltbevölkerung) ...