Die Zeit habe ihm nicht ganz gereicht, sagt Marc Blaser. Der schlanke Brillenträger mit grauem, windfrisiertem Haarschopf greift zur Gartenschere und kniet sich ins nasse Gras, um zu zeigen, womit er die letzten zwei Wochen beschäftigt war – sofern ihn das Wetter denn liess. Ritsch. Ein Büschel hohes Gras ist weg. Ratsch. Noch eins. Blaser reisst einen Hahnenfuss mitsamt Wurzeln aus dem Boden. «Den muss man ausstechen, bevor man den Rest abschneidet, sonst findet man die Wurzel nicht mehr.» Auf Grasnarbenhöhe hat er die letzten Wochen jeden Tag verbracht und seinen Garten in Handarbe...